1024 Stadtrat 3 Georg Thieme

"Die aktuelle Diskussion ist für den Normalbürger kaum nachvollziehbar!“

„Streitigkeiten zwischen der DREWAG und der Landeshauptstadt, gegenseitige Schuldzuweisungen, unklare Abstimmungen... Sieht so ein Verwaltungshandeln aus, dass dem Anliegen der Bürger dient? Ich glaube nicht. Die Diskussion um den Oberflächenbelag der Jägerstraße können der Normalbürger und erst Recht die Anwohner kaum nachvollziehen – ich ebenso wenig“, erklärt Gunter Thiele. „Mit der Kombination aus Asphaltdecke und Kopfsteinpflaster wurde aus meiner Sicht durch die DREWAG eine praktikable und preiswerte Lösung gefunden. Ich halte das auch aus Perspektive des Denkmalschutzes für durchaus vertretbar.“

„Berücksichtigt man zudem die erhebliche Lärmreduzierung durch den neuen Belag, wurde hier ein echter Mehrwert in Sachen Wohn- und Lebensqualität erzielt“, stellt der Baupolitiker klar. „Streitigkeiten zwischen kommunalen Behörden sollten nicht zu Lasten der Bürger ausgetragen werden. Hier ist die Stadt gefordert, im Interesse des Bauherren und der Anwohner, sinnvolle und lebensnahe Lösungen zu finden“, so Thiele. „Hinter dem Anliegen der Bürger, auch die übrigen Bauabschnitte mit Schwarzdecke zu versehen, stehe ich voll und ganz - schon allein aus Gründen einer einheitlichen Straßenoptik.“

„Dass die Dresdner Grünen in gewohnt altkluger Manier die partikularen Belange des Denkmalschutzes vor denen der Anwohner stellen, offenbart deren teils lebensfremde Einstellungen. Praktikable Lösungen und gute Kompromisse müssen her. Für politische Possen haben die Dresdnerinnen und Dresdner kein Verständnis.“